Was ist wahrgesagt.de?
wahrgesagt.de ist eine Website zum Sammeln und Sichten von Meinungen.
Meinungen sind Informationen, die entweder nicht völlig gesichert sind oder die eine persönliche Wertung enthalten.
Allgemein bekannte und vorherrschende Meinungen müssten hier nicht unbedingt verkündetet werden, aber es findet auch keine Kontrolle statt. Grundsätzlich soll es hier jedoch um alternative Ansichten gehen, die von dem abweichen, was man so im Allgemeinen glaubt.
Haben Sie eine interessante Meinung zu bieten?
Dann dürfen Sie diese hier sehr gern der Restwelt mitteilen. Sie müssen nicht beweisen, dass Ihre Meinung die wirklich wahre Wahrheit repräsentiert - Sie sollten aber sicher sein, dass Sie mit Ihrer Meinung richtig liegen. Auf die gute Absicht kommt es also an.
Die eigenen wertvollen Kommentare archivieren
Ist es Ihnen schon einmal passiert, dass Sie in einem Forum oder in einem Blog mal eben schnell einen Kommentar abgeben wollten...
...und dann doch noch ein wenig recherchieren mussten?
...und dann auch noch etwas an der Formulierung feilen wollten?
Und haben Sie danach feststellen müssen, dass Sie über 20 Minuten an einem Text gearbeitet haben?
Dann sind Sie ein gewissenhafter Mensch - so wie ich ;-)
Ihr Text wurde sicherlich beachtet und wahrscheinlich hat er einigen anderen Foristen oder Bloglesern eine neue Perspektive aufgezeigt. Aber schon am folgenden Tag verschwand der Beitrag dann doch aus dem Blick der Leser. Internet-Diskussionen sind ach so flüchtig.
Nur selten wird mal ein Kommentar verlinkt, obwohl manche Blogs und Foren das Verlinken einzelner Kommentare anbieten. Der Grund dafür ist meist, dass die interessantesten Kommentare keine in sich geschlossenen Beiträge sind, sondern sich auf vorhergehende Postings beziehen. Deshalb sollte man eigentlich nie auf einen Kommentar verlinken, sondern auf die aufeinander folgenden Kommentare, die zusammen genommen die eigentliche Aussage bilden. Das wäre aber sehr umständlich sowohl für die Leser wie auch den Schreiber eines Beitrags.
Hier auf wahrgesagt.de können Sie Ihre Beiträge eines Threads zusammenfassen, bearbeiten und als Ihre persönliche Meinung online stellen.
Übrigens: Der Gedanke "Kommentare aufbewahren" war der Keim, aus dem diese Website gewachsen ist.
Auf die eigene selbst geschriebene Meinung verlinken
Das Kommentieren in Foren und auf Blogs ist weniger amüsant, wenn man immer wieder die gleichen Argumente abgeben muss. Man könnte seine Argumente in einer kleinen Textdatenbank auf dem Rechner sammeln und von dort in das Kommentarfeld kopieren, aber das ist selten eine gute Lösung, denn der Text muss an den Thread angepasst werden - wobei das Umformulieren dann mehr Zeit kosten kann als ein Neuschreiben.
Ein Text hinter einem Link muss nicht angepasst werden. Die Diskutanten akzeptieren es, wenn dort keine maßgeschneiderte Reaktion auf ihr Posting zu finden ist. Es ist eben ein eigenständiger Beitrag. Und in dem darf dann auch etwas mehr stehen, als für eine Antwort im Forum nötig gewesen wäre.
Auf die eigene von anderen Leuten geschriebene Meinung verlinken
Verlinken Sie auf Ihre Meinung, die von anderen geschrieben worden ist! Wenn ein anderer Autor Ihre Meinung bereits voll getroffen hat, dann sollen Sie hier ja auch gar nicht einen weiteren Beitrag schreiben, sondern dieser bereits vorhandenen Meinung zustimmen. Verlinken Sie auf Ihre Meinung unabhängig davon, ob diese Meinung von Ihnen verfasst oder von einem anderen Autoren formuliert worden ist.
Umgekehrt werden von Ihnen verfasste Meinungen weiter verbreitet, wenn andere Nutzer in Foren und Blogs darauf verlinken.
Für die maximal mögliche Bequemlichkeit bietet die Website Ihnen zwei Services, die Ihnen das Verlinken erleichtern:
Favoriten, in denen Sie Links Ihrer Meinungen sammeln, sortieren und veröffentlichen können, und Links in verschiedenen Formaten auf jeder Seite unter dem Beitrag.
Sich als 'Experte' profilieren
Die Mitarbeiter der Massenmedien hatten noch nie die Möglichkeit, sich gegen den Mainstream aufzulehnen. Eine andere Meinung zu haben, ist nicht nur vom Arbeitgeber unerwünscht - auch die Stammleser, -zuschauer oder -hörer reagieren verstört, wenn ein Redakteur eine Position einnimmt, die nicht konform ist mit der normalerweise veröffentlichten Meinung der Redaktion.
Früher waren es die Kommentare oder Glossen, in denen Medienschaffende 'Dampf ablassen' konnten. Heute kennen die meisten Menschen das Wort 'Glosse' schon gar nicht mehr. Statt dessen kennen sie immer mehr Experten, die in den Massenmedien verkünden, was Sache ist.
Wenn Redaktionen heutzutage alternative Ansichten zum Ausdruck bringen wollen, laden sie einen Experten dazu ein, seine Meinung zu sagen. Das gilt für alle Massenmedien - von der durch Werbung finanzierten Gratis-Zeitung bis hin zur TV-Talkshow im Qualitätsfernsehen. Und so kommt es dann, dass man zwischen den üblichen Verdächtigen bei Beckmann, Kerner oder Maischberger immer wieder mal unbekannte Gesichter sieht, die dann allerdings auch meinungsmächtig auftreten dürfen.
Es ist bekannt, dass die Teilnehmer dieser Talkshows nach konträren Meinungen ausgewählt werden. Würden alle Diskutanten sich einig sein, wäre nach einer Stunde 'Anne Will' der letzte Zuschauer eingeschlafen. Alle öffentlichen Diskussionen werden inzwischen auf ein Konfliktpotenzial hin komponiert.
Machen Sie Ihre Meinungen und sich selbst bekannt. Es muss nicht unbedingt das ZDF sein, das bei Ihnen anklopft, um Sie für eine Runde 'Maybritt Illner' zu gewinnen - aber eine Podiumsdiskussion in der örtlichen Volkshochschule ist doch auch ein netter Einstieg in Ihre neue Karriere als honorierter Diskutant, Redner oder Kommentator.
Sich als 'Troll' profilieren
Wie Experte, aber für Nachmittags-Talkshows und Boulevard-Sendungen.
Mit mehr Distanz die Umgebung besser überzeugen
"Der Prophet gilt nichts im eigenen Land". So lautet ein altes Sprichwort, das zum Ausdruck bringt, dass man Abstand zu den Leuten halten soll, denen man Rat oder Informationen zukommen lassen möchte. Diesen Tipp sollten nicht nur professionelle Propheten berücksichtigen, denn der ist allgemein gültig.
Es ist eine normale Reaktion, dass man Leuten aus der eigenen Umgebung nicht die Kompetenz zugestehen möchte, die man einem Politiker oder einem bekannten Experten aus den Medien zubilligt. Der Grund ist sicherlich der kleine Konkurrenzkampf unter Verwandten und Bekannten. Wer der Meinung eines anderen zustimmt, gibt damit gleichzeitig zu, bislang falsch gelegen zu haben. Das wird auch wohl der Grund für das häufig auftretende Kampfposten in Foren sein: man mag einfach nicht nachgeben.
Die Veröffentlichung Ihrer Meinung auf dieser Website bietet die nötige Distanz, die es Menschen aus Ihrer Umgebung leichter macht, Ihre Meinung zur Kenntnis zu nehmen, ohne dass gleich der Reflex zum Gegenargumentieren einsetzt.
Wie gelangen die Leute von außerhalb des Internet zu Ihrer Wahrheit? Notieren Sie denen den Link - mit einem Kugelschreiber auf einen Zettel, NICHT mit einem Edding auf die Motorhaube (es sei denn, es ist Ihr Auto). Und wenn Sie das nächste Mal Visitenkarten ausdrucken, fügen Sie die Adresse Ihres Profils hinzu.
Am besten nach diesem Muster: www. wahrgesagt .de/heini-schmitts
Die korrekte Netzadresse enthält zwar keine www-Subdomain, aber mit www. ist sie für Unerfahrene leichter als Internetadresse zu erkennen (wird umgeleitet).
Freundlich gute Ratschläge geben, ohne andere zu nerven
Menschen reagieren oft ablehnend, wenn man ihnen gut gemeinte Ratschläge geben möchte. Es ist ein seltsames Phänomen, aber ganz besonders die Leute, die unsere wertvollen Tipps am dringendsten nötig hätten, zeigen sich manchmal komplett uneinsichtig bezüglich Hinweisen zur Steigerung ihrer Lebensqualität. Es soll sogar schon vorgekommen sein, dass wohlwollende Ratgeber mit manuellen Maßnahmen aus dem Haus entfernt wurden! Obwohl die ja nur helfen wollten! Schlimm...
Nicht immer jedoch muss es zu so einem Rausschmiss kommen. Auch im beratungsresistenten Teil der Bevölkerung finden sich viele, die einfach zu höflich oder zu schüchtern sind, um unseren Rat kurz und knapp abzulehnen. Die nicken dann vielleicht sogar, obwohl Sie gar nicht vorhaben, unseren Rat zu befolgen. Und nur manchmal merken wir im Nachhinein, dass all' unsere Anstrengungen komplett für den Popo gewesen sind.
In ganz seltenen Fällen aber - und das soll an dieser Stelle bei aller Unwahrscheinlichkeit nicht unerwähnt bleiben - tun die Hilfsbedürftigen gut daran, unseren Rat nicht zu befolgen. Nämlich dann, wenn unsere Hilfeleistungen zwar gut und richtig sind, die Empfänger aber Werte und Ziele haben, die mit unseren Vorschlägen nicht kompatibel sind.
Und nun mal ganz ehrlich und nur unter uns Betschwestern:
Manche Leute brauchen unseren Rat gar nicht! Und dann ist es am Besten, wenn wir diese Leute nicht weiter belästigen mit unseren Meinungen und Empfehlungen. Wenn wir denen dann zur Sicherheit ganz unaufdringlich einen Link zukommen lassen, der auf eine spezielle Meinung oder auf unsere gesammelten Meinungen verweist, dann bringt das sicherlich mehr als stundenlanges gutes Zureden.
Und nun viel Spaß auf wahrgesagt.de

